Zuhause fühlen

Ich sitze im blauen Bus, gleich neben dir. Das Radio ist an, die Melodie erklingt und mein Lächeln wird immer breiter. Du schaust zu mir rueber und siehst all das Glück in meinem Gesicht, das Funkeln in meinen Augen. Der Traum ist jetzt wahr. Wir fahren auf der weiten Straße in Richtung Horizont. Wir fahren und fahren und es ist einfach das absolute Gefühl von Freiheit und Glück. Meine Füsse auf den Amaturen tänzeln im Takt, ich pfeife das Lied und der warme Wind durchs Fenster zerzaust mein Haar. Es macht mir nichts, denn es passt zu dem weissen, luftigen Sommerkleid, dass leicht auf meinem Koerper liegt. Dein Grinsen verrät mir, dass du glücklich bist. Keine Sorgen, kein Morgen – nur der  Moment, wir zwei gegen den Rest der Welt. Was kann schon passieren? Du fährst ran und hältst, drehst das Radio furchtbar laut und nimmst mich an der Hand mit raus. Wir klettern auf das Dach vom Bus und tanzen mit Blick in die untergehende, warme Sonne.

Und tanzend, völlig losgelöst, wie ich hüpfe und springe, wie Schwerelosigkeit, und plötzlich deine Hand in meinem Haar, streicht es mir aus dem Gesicht und der durchdringende Blick deiner Augen, dann dein sanfter Kuss –

Irgendwo im Nirgendwo, eine Straße, die nicht endet, und trotzallem, wo auch immer:

ES FüHLT SICH WIE ZU HAUSE AN.

[ zu – Edward Sharpe & The Magnetic Zeros –]

100711

2 Gedanken zu „Zuhause fühlen

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